Donnerstag, 1. September 2011
Schaffe, Schaffe, Häusle fertig baue
Ja, war still bei uns. War viel zu tun und wir waren irgendwie viel auf Achse.

Daher hier ehe wir zur Einweihung und zum Umzug posaunen noch einige Fotos, wie es um unsere Hütte steht.

Eines schönen Tages schauten wir auf der Scholle vorbei uns sahen, dass die lange überfälligen Estricharbeiten nun endlich beginnen können. Man hatte die Fußbodenheizug tatsächlich verlegt.


Hier der Hauswirtschafts-Anschluss-Raum...


...und hier der Blick durch den Haupthauseingang...


...und hier die Gästedusche, damit mir auch keiner aufgrund von frostigen Füßen sich vor der Körperpflege drückt.

Im Obergeschoss sah es übrigens genauso aus.

Und ehe man sich versieht, ist einen Tag später das Zimmer auf einmal 8 cm niedriger bzw. der Boden entsprechend höher.


Hat aber auch den Vorteil, dass man nicht mehr über die Türschwellen stolpert.


Hier ist zweifelsfrei unser Schlafzimmer zu erkennen.

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Freitag, 12. August 2011
Carport fertig!!!!
Hallo lieber Gemeinde,

wie bereits der Herr Vert so treffend formulierte, haben wir die letzten Wochen tatsächlich aufm Bau verbracht und hatten abends wirklich nicht mehr die Muße, im Detail zu erläutern, welche Schrauben denn wohl gerade gesetzt worden sind.

Mit Ferienende ändert sich dies jetzt und die geneigte Leserschaft sei hoffentlich mit der folgenden Bilddokumentation beschwichtigt.

Wie bereits der Überschrift zu entnehmen ist, ist zumindest das Carport jetzt bezugsfertig. Dank der kräftigen Mithilfe von (Schwieger-)Familie und Freunden haben wir uns ein feudales Bauwerk hingestellt, welches nicht nur Platz für ein Fahrzeug sondern auch in zwei separaten Räumen ausreichend Fläche für Heimwerkereien oder Fahrräder und Gartengeräte bietet.

So, jenuch jeschnackt:


Hier sehen Sie in den Herrn Fleiflo nebst seines Vaters in regions- und witterungstypischer Sommerbekleidung bei der Errichtung des Ständerwerkes. Könnte es sein, dass hier etwas Wasser auf der Linse ist???



Um die Relationen zu verdeutlichen hier einmal die Profilaufnahme von Haupthaus und Nebengebäude (habe ich das jetzt wirklich geschrieben????). Gut auch zu erkennen die freundlicherweise von der Schwiegerfamilie temporär zur Verfügung gestelle Mobilwohneinheit, die nicht nur in den Regenpausen für einen trockenen Popo, warmes Essen und höchstmöglichen Komfort sorgte. DANKE, DANKE, DANKE!!!!



Verbretterungstechnisch haben wir uns sinnvollerweise am Wohnhaus orientiert. Ich muss ja sagen, das Rot sieht echt mal richtig gut aus, oder? An dieser Stelle sei insbesondere Herr Vert gedankt, der freundlicherweise der Hausherrin ersparte, auf viel zu hohe und viel zu wackelige Gerüste steigen zu müssen und sehr sehr ausdauernd und unter Einsatz seiner Gesundheit sowohl den weißen als auch den roten Pinsel geschwungen hat und auch die letzten unsauberen Stellen mit fachmännischer Kompetenz auslackiert hat.



Da wir mit dem Bauträger "betreutes Arbeiten" vereinbart hatten, stand uns praktischwerweise nicht nur der gute Rat von diversen Handwerkern zur Verfügung sondern auch Werkzeug, welches uns die Arbeit doch erheblich erleichterte.



Carport von der anderen Seite - beruhigenderweise ist zu sehen, dass sich auch am Wohnhaus bereits Dachpfannen in Position gebraucht worden sind und man nicht nur Zeit damit zubrachte, uns zuzuschauen.



Vorteil: Man konnte dort wunderbar luschern, wie so ein Dach gedeckt wird. Dann noch kurz den Profi-Zimmermann vor Ort gefragt und (fast) schwupps, war das Carport auch nicht mehr oben ohne.


Tja, ich hätte das Foto vielleicht schon direkt nach der Fertigstellung machen sollen. Kaum ist Mensch man einige Tage nicht da, da kommst schon eine Baukolonne und stellt irgenwelches Zeugs in unseren Neubau - könnte am Wetter gelegen haben. Nun ja, vielleicht gibts ja später noch ein Foto, wo die Vorzüge des Carports noch etwas besser zur Geltung kommen.

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Freitag, 5. August 2011
es ist gedichtet!
[gastbeitrag]

ganz offenbar haben pedzouille und flifeiflo gerade keine zeit für's blog... wahrscheinlich stehen die den ganzen tag auf der baustelle, gucken den zimmerern über die schulter und sagen worte der weisheit wie: "wollt ihr da nicht besser mit'n achtzehner flansch bei?"

aber was ist mit uns, den unersättlich neugierigen, die wir uns allmorgendlich nach dokumentation des baufortschritts verzehren? nachdem die stolzen blogbesitzer*innen uns hier so schmählich hängen lassen, habe ich das blog jetzt gekapert und klebe mal ein paar bilder ein, zum beispiel das hier:



denn, herrschaften, am 16.07 war dichtfest! so nennt man das wohl heutzutage, wenn ein ökohaus soweit steht, dass man mal eine richtkrone dranhängen kann. (die dann wiederum aber nicht "dichtkrone" heißt, sehr verwirrend, das alles!).

der dichtrichtspruch:

Mit Gunst und Verlaub!

Die Feierstunde hat geschlagen,
es ruhet die geübte Hand.
Nach harten, arbeitsreichen Tagen
grüßt stolz der Richtbaum nun ins Land.

Ein schönes Werk ist uns gelungen:
Gar stattlich steht das Bauwerk da,
so frei und leicht und ungezwungen,
wie besser ich es nirgends sah!

Ein solches Werk kann nur geschehen,
wenn jeder brav an seiner Stelle
und alle fest zusammenstehen,
der Meister, Lehrling und Geselle.

Und allen lohnt nach herbem Werken
nach altem Brauch das Richtfest heute,
wo sie mit Speis und Trank sich stärken
die Maurer und die Zimmerleute.

Stolz und froh ist jeder heute,
der tüchtig mit am Werk gebaut.
Es waren wackere Handwerksleute,
die fest auf ihre Kunst vertraut.

Darum wünsche ich, so gut ich’s kann,
so kräftig wie ein Zimmermann,
mit stolz empor gehobenem Blick
dem neuen Hause recht viel Glück.

Wir bitten Gott, der in Gefahren
uns allezeit so treu bewahrt,
er möge das Bauwerk hier bewahren
vor Not und Schaden aller Art.

Nun nehme ich froh das Glas zur Hand,
gefüllt mit Korn bis an den Rand,
wie sich’s nach altem Brauch gebührt,
wenn so ein Bau ist ausgeführt.

Das erste Glas der Bauherrschaft:
Hoch soll sie leben, hoch, hoch, hoch!

Den zweiten Schluck dem Architekten,
hoch soll er leben. Hoch! Hoch! Hoch!

Nun brauchte man zu allen Zeiten
nicht nur den Kopf, nein auch die Hand.
Drum noch ein Lob den Zimmerleuten,
durch deren Kraft der Bau erstand.

Nun ist das Glas wohl ausgeleert
und weiter für mich nichts mehr wert,
drum werf’ ich es zu Boden nieder -
zerschmettert braucht es keiner wieder;
doch Scherben bedeuten Glück und Segen
der Bauherrschaft auf allen Wegen!

drei schnäpse - und dann musste der junge geselle schnell vom gerüst, bevor er, nun ja, dicht wurde.

danach grillen und schnecken, ähh, schnacken.
und weitere dichtmaßnahmen durch verabreichung spiritueller getränke zur inneren anwendung.



eine weitere impression findet sich im motorblog (woher ich auch dieses bild geklaut geliehen habe). und ganz bald, so hoffen wir doch alle, geht es hier mit den originalautor*innen weiter!
(mögen sie wenigstens gelegentlich ein paar bilder einkleben...)

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